Freitag, November 24, 2017
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Wie packe ich ein Auto richtig?

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    Wie packe ich ein Auto richtig

    Koffer, Kamera, Kinderwagen: Im Urlaub wird das Auto zum Transporter. Dann kommt es aufs sichere und effektive Beladen an. Wir zeigen, wie es geht.

    ► Nie unbedacht drauflos packen! Überlegen Sie rechtzeitig, was Sie wo verstauen wollen. Das verhindert Hektik und Streit. Zur Sicherung brauchen Sie Expander, Trennwände, Transportkisten. Was nicht ins Auto passt, kann in einer Dachbox mitreisen.

    ► Nicht zu schwer Beachten Sie das zulässige Gesamtgewicht (steht in den Fahrzeugpapieren)! Einfach die „Leermasse“ von der „Zulässigen Gesamtmasse“ abziehen – das ergibt die Zuladung in Kilogramm. Wichtig: Alle Passagiere außer den Fahrer mitberechnen! Sie werden merken: Unnötiger Ballast ist nicht vorgesehen.

    ► Gut verteilt An den falschen Stellen macht Ballast das Auto beim Bremsen oder in Kurven instabil. Faustregel: Die schwersten Gepäckteile gehören in den Kofferraum. So drückt ihr Gewicht auf die Hinterachse (gut fürs Fahrverhalten). Füllen Sie beim Beladen möglichst jede Lücke mit Kleinkram! Dann kann nichts verrutschen und kaputt gehen. Kleinteile gehören in Kisten oder andere Behälter. Schweres kommt immer nach ganz unten, Leichtes nach oben (mit Netzen oder Spanngurten sichern). Wichtig: Der Fahrer braucht freie Sicht nach hinten.

    ► Sicher dank Netz Im Kombi muss der volle Laderaum durch Gitter und Netze gesichert werden. Sie müssen stabil befestigt sein. Sonst Gepäck niemals höher als bis zur Oberkante der Rücksitzlehne stapeln! Volle Autos bremsen und beschleunigen schwieriger. Bedenken Sie also immer einen längeren Brems- und Überholweg. Eine Probe-Runde vor dem Start gibt Sicherheit. Besondere vorsichtig bei Dachboxen: Das Auto wird instabiler, reagiert stärker auf Windböen.
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    Quelle: bild.de

    Leuchten- Designerinnen

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    Spot an!

    Es ist natürlich Quatsch, dass Design Männersache ist. Aber Frauen stehen auch auf diesem Feld oft im Schatten. Selbst dann, wenn sie uns ein Licht anzünden.

    s passiert mit Lampen, wenn das Licht aus ist? Manche wirken im Raum dann wie Fremdkörper. Andere fallen kaum noch auf. Und dann gibt es noch solche, die ausgeschaltet eine zweite Identität entfalten und selbstbewusst ihre Position behaupten. Dazu gehören die Leuchten von Isabel Hamm. Die Designerin schafft kunstvolle Kompositionen aus Glas, die brillant-leuchtende Akzente setzen. Fast immer sind es Einzelstücke, die mit viel Feingefühl für den jeweiligen Ort konzipiert und realisiert werden.

    Die Arbeiten der in Köln lebenden Gestalterin sind oft groß dimensioniert und werden aus filigranen Einzelteilen zusammengefügt: feine Glasröhrchen, die zu Hacken gebogen sind. Amorphe Plättchen, die Licht von allen Seiten einfangen und brechen. So glitzern und funkeln die Leuchtenobjekte – ein- oder ausgeschaltet. Bei jedem Licht.

    Entwicklung einer neuen Formensprache

    Es ist der schmale Grat zwischen Design und Kunsthandwerk, auf dem Isabel Hamm sich bewegt. Nicht Licht machen, sondern Beleuchtung schaffen und ein außergewöhnliches Raumobjekt noch dazu, ist ihr Credo. Immer liefert der Raum mit seiner gesamten Einrichtung den Hintergrund für Isabel Hamms künstlerische Leuchten. „Fast alle meine Projekte entstehen für einen konkreten Ort oder aus einem besonderen Anlass heraus“, sagt die Designerin.

    Zu Beginn ihrer gestalterischen Laufbahn hat Isabel Hamm sich zunächst mit Keramik beschäftigt, eine handwerkliche Ausbildung als Meisterin abgeschlossen. Das war 1987. Fast zehn Jahre später, 1996, zieht es sie nach England. Zwei Jahre lang studiert die Gestalterin am Royal College of Art in London. In der Glashütte der Hochschule macht die Designerin erste Erfahrungen mit der Verarbeitung des Werkstoffs.

    In immer neuen Experimenten entdeckt sie die gestalterischen Möglichkeiten, erforscht Grenzen und Schwierigkeiten im Umgang mit dem Material. Bestimmte Prozessschritte erinnern an den Umgang mit der Keramik, die Designerin kann Erfahrungen und handwerkliche Fähigkeiten aus ihrem bisherigen Schaffen für die Entwicklung einer neuen Formensprache nutzen. Der Vorgang zur Verformung des Glases beim Glasblasen beispielsweise hat durchaus Ähnlichkeiten mit der Bearbeitung des Tons auf der Drehscheibe.

    Qualität des Lichtes als wichtiger Faktor

    Doch Glasblasen ist immer auch Teamarbeit, als Einzelkämpfer lässt sich der Prozess nicht bewältigen. „Um gute Ergebnisse zu erzielen, muss man den Handwerkern Raum lassen und mit ihnen gemeinschaftlich auf Augenhöhe am Entwurf arbeiten“, erläutert Hamm den Produktionsprozess. Ehe das erste große Leuchtenprojekt zustande kommt, dauert es allerdings bis zum Jahr 2002. Zunächst wendet Isabel Hamm sich wieder der Gestaltung von Wohnaccessoires zu. Doch mit gläsernen Schalen und Vasen, die sich gängigen Vorstellungen von Formensprache und Stabilität verweigern, macht sie auf sich aufmerksam. Für ein Modegeschäft in Kitzbühel entwirft Hamm einen großen Glaslüster für die extravaganten Geschäftsräume.

    Wie die Formgebung und die Materialwahl ist für Isabel Hamm auch die Qualität des Lichtes ein wichtiger Faktor im Gestaltungskonzept. „2007 habe ich zum ersten Mal LED ausprobiert, aber nur sehr reduziert eingesetzt. Mittlerweile hat sich vor allem die Lichtqualität verbessert“, sagt sie. Auch wenn Hamms Fokus auch weiterhin auf exklusiven Anfertigungen liegen soll, denkt die Designerin mittlerweile auch über die Serienproduktion von Leuchten nach. Anstoß gab die positive Resonanz, die ihre Pendelleuchte „Shades“ erfahren hat. Als Sonderleuchte für ein österreichisches Hotel entworfen, wollten schon bald die ersten Hotelgäste die Leuchte kaufen. „Shades“ ging in Serie. Eine erste, noch kleine Auflage ist weltweit zu kaufen.

    Wenn auch Sie sich daheim die absolute Wohlfühl-Oase schaffen möchten, lassen Sie sich beraten von den Lichtlanern von Leuchten – Lukassen aus Bedburg-Hau. Die Profis kommen gerne zu Ihnen nachhause und setzen Ihre Vorstellungen gekonnt und perfekt in Szene!

    Quelle: faz.net

    Geklaute Dessous auf Leine gefunden

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      200 geklaute BHs auf Leine bei Wäschedieb gefunden

      Immer wieder verschwinden von der Wäscheleine einer Frau hochwertige Dessous. Sie erstattet Anzeige, kommt dem Dieb aber eigenhändig auf die Spur. Was die Polizei daraufhin bei dem Dieb findet, ist fast gruselig.

      Erdrückende Indizien: In der Wohnung eines mutmaßlichen Wäschediebs hat die Polizei im westfälischen Werne eine Leine gefunden, an die bis zu 200 Büstenhalter geknotet waren. Die Kripo hatte den polizeibekannten 40-Jährigen aufgesucht, weil er mehrfach Damenwäsche von der Leine gestohlen haben soll, wie die Ermittler am Dienstag in Unna mitteilten.

      Im Februar hatte die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses bei der Polizei Anzeige erstattet, weil ihr in den zurückliegenden Wochen mehrfach Unterwäsche von der Wäscheleine entwendet worden war. Sie brachte daraufhin eine Kamera an ihrer Waschmaschine an und erwischte den Täter auch auf frischer Tat.

      Diese Aufnahmen übergab sie der Kriminalpolizei, und die zuständige Staatsanwaltschaft erließ einen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung eines 40-jährigen Mannes aus Werne. Insgesamt waren bei der Polizei mittlerweile vier ähnliche Anzeigen eingegangen: Immer waren Gemeinschaftswäschekeller von Mehrfamilienhäusern in derselben Straße der Tatort.

      Bei der durchgeführten Wohnungsdurchsuchung des Tatverdächtigen staunten die Kriminalbeamten nicht schlecht: Sie fanden eine Leine, an der mindestens 150 bis 200 BHs angeknotet waren. Die Polizei in Werne sucht derzeit nach weiteren Geschädigten.

      Ratgeber : 3 Paten und ein Taufkleid das geliehen ist?

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      Die Häufigsten Fragen, beantwortet von Katholisch.de

      Wenn die Taufe des eigenen Kindes ansteht, kommen bei den Eltern unzählige Fragen auf. Auf 15 häufig gestellte Fragen antwortet katholisch.de hier in einer kurzen und übersichtlichen Liste. Alles weitere zur Taufe und zu den anderen Sakramenten erfahren Sie in der Rubrik „Unser Glaube“.

      1.      Was passiert eigentlich bei der Taufe?

      Die Tauffeier beinhaltet eine Fülle an Symbolen und Elementen, die verdeutlichen sollen, was bei diesem Sakrament geschieht. Das zentrale und wichtigste Element ist das Übergießen des Täuflings mit gesegnetem Wasser, während die Taufformel gesprochen wird: „N. (Name des Täuflings), ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“ Das Übergießen ist ein Zeichen dafür, dass der Täufling mit Jesus Christus stirbt. Das Herausheben aus dem Taufbecken symbolisiert, dass der Täufling mit ihm aufersteht. Nach der Taufe ist der Täufling daher ein „neuer Mensch“, der für immer in die Beziehung mit Jesus Christus hineingenommen ist. Er ist nun Mitglied der Kirche und gehört zu der Gemeinschaft der Gläubigen. Als vollwertiger Christ darf er alle Sakramente empfangen.

      2.      Welche Unterlagen benötigen wir für die Anmeldung zur Taufe?

      Für die Anmeldung werden das Familienstammbuch mit der Geburtsurkunde des Kindes sowie Namen und Adressen der Paten benötigt. Wenn diese aus einem anderen Ort stammen oder einen anderen Wohnsitz haben, braucht es auch eine Bescheinigung über die Mitgliedschaft der Paten in der katholischen Kirche. Diese Patenbescheinigung erhalten die gewünschten Paten von ihrem örtlichen Pfarramt.

      3.      Wo melden wir unser Kind zur Taufe an?

      Dazu geht man ins Pfarrbüro der Heimatgemeinde. Die Mitarbeiter dort stellen den Kontakt zum leitenden Pfarrer oder zu den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern her, die die Taufvorbereitung durchführen. Alle weiteren Fragen zum Ablauf der Taufe oder zum zeitlichen Rahmen der Vorbereitung können dann mit diesen geklärt werden.

      4.       Können wir unser Kind auch in einer anderen Pfarrgemeinde taufen lassen? Oder in unserem Haus?

      Die Taufe in einer anderen Gemeinde ist möglich. Aber die Eltern sollten bedenken, dass das Sakrament auch die Aufnahme in eine Gemeinschaft bedeutet. Und das ist zunächst die am Wohnort. Christsein und Christwerden ist keine Privatangelegenheit; der Glaube kann nur in Gemeinschaft gelebt werden. Deshalb wird nicht in Privathäusern, sondern immer in einer Kirche getauft. Eine Ausnahme bildet die Taufe im Krankenhaus – etwa wenn für das Baby Lebensgefahr besteht.

      5.      Darf nur der Pfarrer taufen oder darf auch ich einen Menschen taufen?

      Im Normalfall wird die Taufe durch einen Priester oder Diakon gespendet. Mittlerweile dürfen aufgrund des Priestermangels mancherorts auch Laientheologen wie Pastoral- oder Gemeindereferenten taufen, wenn sie beispielsweise die Taufvorbereitung vollzogen haben. Dies ist aber die Ausnahme und geht nur mit einer besonderen bischöflichen Beauftragung. Einen Sonderfall bildet jedoch die Taufe in einer schweren Notsituation, die von jedem Menschen gespendet werden kann, egal ob Christ oder nicht. Dazu spricht der Spender der Nottaufe die Taufformel, während er den Täufling mit Wasser übergießt.

      6.       Ich bin katholisch, mein Mann evangelisch. Können wir unser Kind auch ökumenisch taufen lassen?

      Das geht nicht, denn das Kind wird in die Gemeinschaft einer Kirche aufgenommen. Beide Elternteile sollten sich vorher entscheiden, ob ihr Kind Mitglied in der katholischen oder evangelischen Kirche werden soll. Wichtig ist dabei die Frage, wer sich die meiste Zeit um das Kind kümmern wird, wer stärker in seiner jeweiligen Konfession verwurzelt ist und dem Kind Gebete und Glaubensinhalte vermitteln will. Bei Unsicherheiten sollten Eltern mit beiden Pfarrern – dem katholischen und dem evangelischen – sprechen. Die beiden Konfessionen erkennen die Taufe aber gegenseitig an. Falls das Kind später einmal seine Konfession wechseln möchte, muss es also nicht neu getauft werden.

      7.       Wir sind nicht kirchlich verheiratet. Können wir unser Kind trotzdem taufen lassen?

      Jedes Kind hat ein Recht auf die Taufe. Nicht wenige Paare entscheiden sich nach dem Gespräch mit dem Pfarrer aber für eine kirchliche Trauung in Verbindung mit der Taufe ihres Kindes. Diese kombinierte Trauung und Taufe wird mancherorts „Traufe“ genannt.

      8.       Wie ist das mit den Paten? Gibt es einen Rahmen, was Anzahl, Alter und Konfession der Paten angeht?

      Es braucht mindestens eine Patin oder einen Paten; allerdings sind mehr als zwei Paten nach katholischem Recht nicht erlaubt. Paten müssen katholisch sein. Weitere Wegbegleiter für das Kind können Taufzeugen sein. Auch evangelische Christen können Taufzeugen werden. Um die Patenschaft zu übernehmen, muss ein Katholik das 16. Lebensjahr vollendet haben. Und: Vater oder Mutter dürfen nicht Pate ihres Kindes werden.

      9.       Können wir für unser Kind einen Taufspruch auswählen?

      Diesen Brauch der evangelischen Kirche übernehmen mittlerweile immer mehr katholische Eltern: Der Taufspruch ist in der Regel ein Vers aus der Bibel, den die Eltern auswählen und ihrem Kind als Motto für seinen Lebensweg mitgeben. Das ist erlaubt; keiner will einem Kind einen Segensspruch verwehren. Auf Wunsch trägt der Pfarrer den Satz in die Taufurkunde ein; auf jeden Fall gehört er ins Taufalbum Ihres Kindes.

      10.       Braucht unser Kind ein eigenes Taufkleid?

      Nein, aber das Taufkleid oder ein Taufanzug sind ein wichtiges Symbol. Falls Sie keines kaufen möchten, fragen Sie in der Pfarrei nach. Es gibt weiße Umhänge, die man dem Kind anziehen oder auflegen kann. In manchen Familien ist es Tradition, das Taufkleid von Generation zu Generation weiter zu vererben. Da es nicht jedem Baby passt, ist es sinnvoll, es während der Taufe nur aufzulegen und nicht anzuziehen.

      11.       Können Geschwister, Kusinen und Vettern des Täuflings bei der Taufe mit einbezogen werden?

      Ja, das ist bei den meisten Taufen möglich und sogar wünschenswert, denn Kinder bekommen so noch einmal unmittelbaren Bezug zu ihrer eigenen Taufe. Kinder könnten ihre Taufkerzen mitbringen, Fürbitten oder ein kleines gemeinsames Gebet für den Täufling sprechen. Am besten sprechen Eltern Ideen und Wünsche zur Gestaltung der Tauffeier vorher mit dem Pfarrer ab. Auch bei einer Familienfeier nach der Taufe können die anderen Kinder etwas für den Täufling basteln, etwa einen Baum aus Tonpapier mit Wünschen oder ähnliches.

      12.       Was ist, wenn das Baby in der Kirche schreit?

      Das ist überhaupt kein Problem. Pfarrer können damit gut umgehen und warten, bis sich das Kind wieder beruhigt hat. Am besten sorgen die Eltern dafür, dass sie den Weg zur Kirche nicht abgehetzt antreten und somit keine Unruhe auf das Baby übertragen. Nützlich wäre auch, das Kind vorher zu füttern, zu wickeln und ein Getränk, den Schnuller und das Kuscheltier einzustecken.

      13.       Muss mein Kind einen Namenspatron haben?

      Nein, aber es wäre sehr schön, denn der Namenstag ist ein besonderer Tag im Jahr. In der Taufe ruft Gott das Kind bei seinem Namen und wendet sich ihm persönlich zu. Die Taufe ist also ein guter Anlass, sich näher mit seinem Namen zu beschäftigen. Manche Namen haben auch moderne Kurzformen. Soll es kein Name christlichen Ursprungs sein, kann man dem Kind einen zweiten Namen geben, der auf eine Heilige oder einen Heiligen verweist. Vom Namenspatron kann man ein Bild im Kinderzimmer aufhängen oder Geschichten über die Heilige oder den Heiligen sammeln, um sie dem Kind später zu erzählen.

      14.       Was bieten Pfarrgemeinden jungen Familien nach der Taufe an?

      In vielen Gemeinden gibt es regelmäßig Krabbelgottesdienste für Eltern mit kleinen Kindern. Darüber hinaus werden Gesprächskreise für Mütter und Väter angeboten. Falls nicht, können sich Eltern etwa einer Taufvorbereitungsgruppe anschließen oder selber einen solchen Kreis ins Leben rufen. Seelsorger und ehrenamtliche Mitarbeiter der Pfarrgemeinde werden engagierte Eltern dabei sicher gern unterstützen und begleiten. Aus einem solchen Kreis heraus könnte etwa jährlich eine gemeinsame Erinnerungsfeier gestaltet werden – als Wortgottesdienst mit Tauferinnerung und Kindersegnung. Auch Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft haben viele Angebote und unterstützen Eltern bei der christlichen Erziehung ihrer Kinder.

      15.      Kann ich meine Taufe rückgängig machen lassen, wenn ich nicht mehr glaube, oder kann ich mich noch einmal taufen lassen, wenn ich die Konfession wechsele?

      Die Taufe ist nicht nur ein äußerliches Geschehen. Durch sie wird ein unzerstörbares Band mit Gott geknüpft. Daher kann die Taufe nicht mehr rückgängig gemacht werden. Man spricht in diesem Zusammenhang von dem „unauslöschlichen Charakter“ der Taufe. Mit ihr wird man in die Gemeinschaft mit Jesus Christus aufgenommen und gehört von diesem Zeitpunkt an immer zu ihm, auch wenn man selbst nicht (mehr) gläubig ist. Aus diesem Grund ist die Taufe auch nicht wiederholbar, da man den Status des Getauften nie verlieren kann. Die meisten christlichen Religionsgemeinschaften erkennen die Taufe untereinander an. So gilt ein evangelisch getaufter Christ auch in der katholischen Kirche als getauft und umgekehrt.

       

      Quelle: katholisch.de

      Kamin nachrüsten? Planen Sie im Sommer!

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      Gemütliche Wärme daheim: Den Kamin-Einbau im Sommer planen

      Ein loderndes Feuer ist gemütlich und kann im Winter viel Heizenergie sparen. Ein passender Ofen lässt sich durchaus nachrüsten. Dabei sind aber viele Vorgaben und Regeln zu beachten. Planen und umsetzen sollte man das in den kommenden Monaten.

      Sankt Augustin (dpa/tmn) – An Sommertagen ist es kaum vorstellbar, doch in wenigen Monaten ist es wieder soweit: Draußen pfeift der Wind, Regen klatscht an die Scheiben. Drinnen aber ist es gemütlich und im Kamin lodert ein Feuer. Für viele ist der Kamin ein Inbegriff für Behaglichkeit.

      Welche Öfen kann ich wählen?

      Der klassische offene Kamin ist selten geworden. Er ist zu ineffizient und darf nur gelegentlich genutzt werden, nämlich zweimal pro Woche. Häufiger lasse es die 1. Bundesemissionsschutzverordnung nicht zu, sagt Tim Froitzheim vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima. „Das ist nur ein reines Spaßfeuer für ab und zu.“

      Einen höheren Wirkungsgrad haben Kaminöfen, geschlossene Heizkamine oder Kachelöfen. Kaminöfen und Heizkamine werden schnell warm und sorgen vor allem über Luftströme für die Wärme im Raum. „Der Raum ist rasch auf Temperatur, die Luft trocknet aber eher aus“, erläutert Froitzheim. Kachelöfen wirken über Strahlungswärme. Sie fühlen sich subjektiv häufig wärmer an als die Konvektionswärme der Kaminöfen und Heizkamine. Für denselben Temperatureindruck muss also nicht so hoch geheizt werden. Dafür benötigen Kachelöfen länger, bis sie warm werden. Kombi-Öfen, eine Mischung aus Kachelofen und Heizkamin, geben warme Luft sowie Strahlungswärme ab und erwärmen auch recht schnell.

      Wie gehe ich beim Nachrüsten vor?

      Stephan Langer, Sprecher des Bundesverbands des Schornsteinfegerhandwerks, rät künftigen Ofenbesitzern, den Schornsteinfeger vor Ort bereits zu Beginn in die Planungen einzubeziehen. Der kann etwa prüfen, ob ein schon vorhandener Schornstein für den geplanten Ofen ausgelegt ist. Oder Hinweise zur Positionierung des Ofens geben. „Sonst wird die Feuerstelle letztlich nicht abgenommen, und man kann nur Blumen hineinpflanzen“, sagt Langer. Beim Ofen-Kauf ist zu beachten: Die Anlage muss die Stufe zwei der 1. Bundesemissionsschutzverordnung erfüllen. Diese Vorgabe gilt erst seit Januar 2015. Gerade bei gebraucht gekauften Öfen sollte auf diesen Nachweis geachtet werden.

      Wann ist ein vorhandener Schornstein brauchbar?

      Sein Querschnitt muss stimmen. Diesen Wert kann man sich etwa beim Ofenkauf im Fachgeschäft oder vom Schornsteinfeger berechnen lassen. Auch die Höhe des Schornsteins spielt eine wichtige Rolle. Seit 2010 gilt, dass die Mündung so hoch aufragen muss, dass im Umkreis von 15 Metern kein Fenster auf gleicher Höhe oder darüber liegt, wie Langer erläutert. Häufig sei auch erforderlich, dass der Dachfirst des eigenen Hauses um 40 Zentimeter überragt wird.

      Welche Möglichkeiten habe ich, einen Schornstein nachzurüsten?

      Viele wollen keinen Schacht im Gebäude anlegen, sondern führen die Anlage an der Außenwand des Hauses entlang. Dafür muss aber durch die Hauswand ein Loch gebrochen werden. Das kann unerwartet groß ausfallen, wenn die Wände brennbare Baustoffe enthalten. „Bei einem 15-Zentimeter-Ofenrohr kann dann eine zusätzliche Dämmung von 20 Zentimeter nötig werden“, sagt Langer. Das hat einen Loch-Durchmesser von mehr als einem halben Meter zur Folge.

      Zurück zum Ofen: Gibt es Vorgaben, wo er stehen darf?

      Der Standort ist nur am Rande eine Frage der Raumgröße. In der Regel reiche diese aus, weiß Langer. „Zur Not wird mit Luftschlitzen in den Türen ein Raumluftverbund geschaffen.“ Problematischer sind luftabsaugende Geräte im gleichen Verbund, etwa eine Dunstabzugshaube oder ein Wäschetrockner mit Abluft-Technik. Dann kann es sein, dass nicht genug Luft für den Ofen zur Verfügung steht und gesundheitsgefährdendes Kohlenmonoxid entsteht. Darum ist hier ein Sicherungsmechanismus Pflicht. Das können ein Fensterkippschalter oder ein Differenzdruckschalter sein, erläutert Langer. Steht der Ofen auf Parkett, Laminat oder anderen brennbaren Böden, muss eine Platte untergelegt werden, die links und rechts 30 sowie nach vorne 50 Zentimeter Raum von der Öffnung zum Feuerraum aus bedeckt.

      Öfen werden klassischerweise mit Holz geheizt. Das können Scheitholz, Pellets oder Briketts sein. Wichtig sei, dass die Feuerstelle für den Brennstoff der Wahl ausgelegt ist, betont Froitzheim. Nachrüster sollten außerdem bedenken: Das Brennholz, egal in welcher Form, muss irgendwo gelagert werden. „Das darf man nicht vergessen.“ Er rät als Richtwert: Die Menge für eine Heizsaison müsse einzulagern sein. Als Alternative zu mit Holz befeuerten Öfen bieten sich Gaskamine an.

      Auch in Mehrfamilienhäusern lassen sich Öfen nachrüsten. Doch: In Mietwohnungen ist ein Kaminanschluss eine bauliche Veränderung. Der Vermieter müsse zustimmen, erklärt Gerold Happ vom Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Komplizierter wird es bei Eigentumswohnungen. Wenn das Haus schon über einen Schornstein verfügt, ist die Frage: Wie stark ist er ausgelastet?

      Happ erläutert es beispielhaft: Der Schornstein bietet Kapazität für sechs Anschlüsse. Fünf sind belegt, noch einer ist frei. Wohnen nun mehr als sechs Parteien im Haus, müssen all jene Eigentümer dem Anschluss zustimmen, die dann nicht mehr den Schornstein nutzen könnten. „Denn sie können dadurch beeinträchtigt werden“, schildert Happ. Zusätzlich sei für diese bauliche Veränderung ein Mehrheitsbeschluss in der Eigentümerversammlung nötig. Einfacher ist der Fall, wenn erst ein Schornstein gebaut werden müsste. Aber auch dann müssen alle Eigentümer zustimmen.

      Beim Einfamilienhaus im eigenen Besitz darf grundsätzlich ein Kamin eingebaut werden. „Ein Grundstück darf man nach seinen Vorstellungen nutzen“, sagt Happ. Dennoch sollte man sich bei der Gemeinde nach Vorgaben und Einschränkungen erkundigen.

      Wenn wir nun Ihr Interesse geweckt haben und Sie nun auch Lust auf ein gemütlicheres Zuhause verspüren, dann schauen Sie doch auf der Homepage vom Profi Ofenalm.de vorbei.

      Quelle: merkur.de

      BELIEBT

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